Subtiles Zen-Motiv mit Blättern

Über mich

Hier erfahren Sie mehr über mich und meine Arbeitsweise. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Portrait der Praktizierenden
Hintergrund

Langjährige Erfahrung in der Körperarbeit und Leidenschaft für ganzheitliche Gesundheit.

Ausbildung

Diplomierte Shiatsu-Therapeutin mit Fokus auf zen-orientierte Techniken.

Berufsweg

Eigene Praxis in Basel seit über 5 Jahren, stetige Vertiefung der achtsamen Berührung.

Qualifikationen & Verbände

dipl. KT Therapeut Shiatsu

Ausbildung in Shin Tai und Strukturarbeit

EMR Anerkennung Methode 172 (durch die meisten Zusatzversicherungen anerkannt)

Weiterbildung in Osteopathischen Techniken, Craniosakraler Meningen release 

Weiterbildung in klassischer Massage

Arbeitsweise

Jeder Therapeut bringt seine Persönlichkeit in „sein" Shiatsu ein – das ist gut so und sogar notwendig. Mein Shiatsu ist bewusst einfach und nachvollziehbar. Ich möchte, dass Klient*innen verstehen können, was passiert, warum es geschieht und wie es ihnen hilft.

Traditionelle Konzepte wie Meridiane, Wandlungsphasen, Ki oder Kyo/Jitsu sind dafür nur hilfreiche Modelle, keine greifbaren Realitäten. Sie sind abstrakt und lassen sich nur erfahren. Wir können ihnen Begriffe geben, um uns gegenseitig verständlich zu machen, aber sie sind nicht der Kern dessen, was Shiatsu wirksam macht.

Shiatsu ist in erster Linie Prozessarbeit, auch an sich selbst. Resonanz, Begegnung, Awareness, erweitertes Bewusstsein – all das existiert, ist real wertvoll und sehr komplex. Am Ende geht es jedoch um etwas Einfaches: sich wohl in sich selbst zu fühlen. Alle Ebenen – neurologisch, energetisch, strukturell – dienen diesem Ziel.

Für mich bleibt Shiatsu Handwerkskunst.

Wie ein Geigenbauer ein feines Gehör braucht, um die Schwingung seines Instruments zu spüren, braucht ein Shiatsu Therapeut ein feines Gespür für Mikroprozesse im Körper. Wir sind keine bildgebenden Geräte, die alles exakt messen können – aber wir nehmen das Ganze wahr, verarbeiten es intuitiv und wissen, wie wir es therapeutisch einsetzen. Dazu nehmen wir Modelle, bewährte Techniken und überliefertes Wissen. Die Schulung des Gespürs für Ki, Meridiane und Resonanz ist für mich vergleichbar mit dem Üben eines Instruments: Es geht um Offenheit, Präzision, Feinheit und Harmonie.

Anstatt Klient*innen mit abstrakten Modellen zu überfordern, schaue ich zunächst auf ihre Bedürfnisse. Gemeinsam erkunden wir, was sie wollen, brauchen und wie wir darauf hinarbeiten. Die traditionelle Sichtweise ist immer präsent – ohne sie geht es nicht – aber ich gebe Resonanz, Wahrnehmung und Handwerk mehr Gewicht. Ich möchte, dass Shiatsu nicht nur spürbar, sondern auch fassbar ist.

Ob sich „mein Ki ausdehnt", ob es ein „Ki-Feld" ist oder ob ich „Ki projiziere" – ich weiss es nicht. Ich sehe nur, dass die Behandlung anders wirkt, wenn ich diesen inneren Zustand zulasse. Weil ich nicht genau benennen kann, was es ist, nenne ich es Ki. Der Begriff selbst ist nicht entscheidend – aber er macht es leichter zu lernen, zu kommunizieren und damit zu arbeiten.

Dasselbe gilt für Meridiane: Sie existieren anatomisch nicht – sie funktionieren nur. Und sie ermöglichen präzise, nachvollziehbare therapeutische Interventionen.

Am Ende gibt der Erfolg der Behandlung recht: wenn Klient*innen sich wohlfühlen, der Körper sich entspannt und Prozesse in Gang kommen, zeigt sich, dass wir auf dem richtigen Weg sind.